Land- und
forstwirtschaftliche
Sozialversicherungsträger
Franken
und Oberbayern
Leitung: Bernhard Richter
FAX
(
(0921)
603 - 666
Fax (0921)
603 - 906
E-Mail: petra.stemmler@fob.lsv.de
Internet: www.fob.lsv.de
Bayreuth,
Die Land- und
forstwirtschaftliche Berufsgenossenschaft Franken und
Oberbayern informiert:
Berufsschüler
machen sich fit für die Waldarbeit –
Motorsägenführerlehrgang
für angehende Landwirte war ein großer Erfolg
Bayreuth (lsv-fob):
Waldarbeit zählt zu den gefährlichsten Tätigkeiten in der Land- und
Forstwirtschaft. Die Land- und forstwirtschaftliche Berufsgenossenschaft (LBG)
Franken und Oberbayern warnt eindringlich davor, die vielfältigen Gefahren der
Waldarbeit zu unterschätzen! Damit Auszubildende im Bereich der Land- und
Forstwirtschaft von Anfang an lernen, wie Bäume richtig gefällt und
aufgearbeitet werden, gibt es für sie spezielle zweitägige Motorsägenführerlehrgänge.
Dort lernen sie in Theorie und Praxis den sicheren Umgang mit der Motorsäge.
Durchgeführt werden diese Kurse von der LBG Franken und Oberbayern und den Ämtern
für Landwirtschaft und Forsten.
Die Berufsschule III in
Bayreuth hat jetzt noch vor Einbruch der Wintersaison für Ihre 20 Schülerinnen
und Schüler des 2. Lehrjahres im Bereich Landwirtschaft einen solchen Motorsägenführerlehrgang
mit Theorie und Praxisteil organisiert. Durchgeführt wurde die Schulung von
LBG-Sicherheitsberater Philipp Bauer sowie von Thomas Uwira,
Forstwirtschaftsmeister am Amt für Landwirtschaft und Forsten in Kulmbach und
Kurt Eimer, Revierleiter des Bayreuther Forstbereichs. Die Schülerinnen und Schüler
waren konzentriert und mit großem Engagement bei der Sache und konnten so
lebenswichtige Informationen für ihren beruflichen Alltag mit nach Hause
nehmen.
Die Kursleiter, aber
auch die Auszubildenden selbst wissen es: Ein Großteil der Unfälle, die bei
der Waldarbeit passieren, ist auf Unkenntnis der fachgerechten Fäll- und
Schnitttechniken, mangelnde Schutzausrüstung und fehlendes Hilfswerkzeug zurückzuführen.
Eine unzureichende Ausbildung, mangelnde Erfahrung sowie die leichtfertige
Missachtung grundlegender Sicherheitsbestimmungen spielen hierbei eine
entscheidende Rolle.
Philipp Bauer, Thomas
Uwira und Kurt Eimer demonstrierten den jungen Kursteilnehmerinnen und –teilnehmern
deshalb im Praxisteil vor allem den sicheren Umgang mit der Motorsäge, das
fachgerechte Fällen von Bäumen und das Entasten von Stämmen. Eine Einführung
in die Unfallverhütungsvorschriften und das Lernen aus Unfallbeispielen im
Theorieteil rundeten den Kurs ab. Jeder der jugendlichen Kursteilnehmer griff während
des Praxisteils im Wald selbst zur Motorsäge und konnte so das Gelernte unter
Anleitung üben und vertiefen.
Nicht nur Schüler
haben Fragen ....
Waldbesitzer die Fragen zur sicheren Waldarbeit haben, können sich von
den Sicherheitsberatern der LBG
Franken und Oberbayern unter der 0921/603-350
beraten lassen und dort auch kostenlose Merkblätter zur sicheren Waldarbeit
anfordern. Auf der Homepage der LSV-Träger Franken und Oberbayern unter
http://www.lsv.de/fob/04praevention/praev01/praev011/praev0111/index.html
stehen Interessierten viele Informationen zur sicheren Waldarbeit zum
kostenlosen Download zur Verfügung
Waldbewirtschaftung
ist Arbeit für Profis!
Wem der Aufwand, seinen
Wald selbst zu pflegen, zu groß ist; wer sich nicht fit genug fühlt, nicht über
das nötige Wissen oder die notwendige persönliche Schutzausrüstung oder über
die erforderlichen Maschinen und Geräte verfügt, der sollte sich nicht in
Gefahr begeben! „Denken sie lieber darüber nach, die Waldbewirtschaftung in
die Hände von Profis zu legen. Waldbesitzervereinigungen bieten dafür
sogenannte Waldbewirtschaftungsverträge an, die den Waldbesitzer entlasten, und
ihm trotzdem die Sicherheit geben, dass sein Wald nach seinen Vorstellungen
gepflegt wird“, raten die Sicherheitsberater der LBG.
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Bildunterschrift:
Alle Schülerinnen und
Schüler übten bei ihrem Motorsägenführerlehrgang den praktischen Umgang mit
der gefährlichen Maschine. LBG-Sicherheitsberater Philipp Bauer (im Bild vorne
links), Revierleiter Kurt Eimer (im Bild hinten Mitte) und Uwe Uwira zeigten und
erklärten jedem einzelnen genau, worauf er bei der Arbeit achten muss und
wachten im Anschluss darüber, dass die Jugendlichen diese Regeln in der Praxis
auch wirklich umsetzten.